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Messwesen

Bekanntgabe gemäß § 37 Abs. 1 Messstellenbetriebsgesetz

Im September 2016 ist das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) in Kraft getreten, welches unter anderem die zukünftige Ausstattung von Messstellen mit modernen Messeinrichtungen und intel-ligenten Messsystemen sowie die Trennung der Aufgaben vom Netzbetrieb regelt. Der Messstel-lenbetrieb ist damit nicht mehr Aufgabe des Netzbetreibers, sondern des grundzuständigen Mess-stellenbetreibers. Die Stadtwerke Bad Salzuflen GmbH übernimmt im Netzgebiet Bad Salzuflen die Grundzuständigkeit für den Messstellenbetrieb von modernen Messeinrichtungen und intelligen-ten Messsystemen gemäß § 3 MsbG.


Informationen gemäß § 37 Absatz 2 Messstellenbetriebsgesetz


Als grundzuständiger Messstellenbetreiber in Bad Salzuflen statten die Stadtwerke Bad Salzuflen ab 2018 schrittweise Messstellen gemäß den Vorgaben des Messstellenbetriebsgesetzes mit mo-dernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen aus. Der Wechsel der Messeinrich-tungen ist kostenlos. Betroffene Anschlussnutzer/-nehmer und Anlagenbetreiber werden recht-zeitig vorher über den jeweils vorgesehenen Wechseltermin informiert.

Von der Ausstattungspflicht der Stadtwerke Bad Salzuflen GmbH sind insgesamt über 33.000 Zähl-punkte betroffen. Messstellen an ortsfesten Zählpunkten/Messlokationen werden, sofern dies gemäß § 30 des MsbG technisch möglich und gemäß § 31 des MsbG wirtschaftlich vertretbar, mit intelligenten Messsystemen wie folgt nach vorgegebenen Letztverbrauchs- und Einspeisekatego-rien für den Messstellenbetrieb ausgestattet:

  1. Bei Letztverbrauchern mit einem Jahresstromverbrauch über 6.000 Kilowattstunden.
  2. Bei Anlagenbetreibern einer EEG- oder KWKG-Anlage mit einer installierten Leistung über 7 Kilowatt.

Die intelligenten Messsysteme nehmen mit ungefähr 8% der Ausstattungspflicht den kleineren Anteil ein. Soweit keine gesetzliche Ausstattung mit intelligenten Messsystemen vorgesehen ist, werden ortsfeste Zählpunkte/Messlokationen mit modernen Messeinrichtungen ausgestattet.Anschlussnutzer/-nehmer und Anlagenbetreiber haben die Möglichkeit einen anderen Messstel-lenbetreiber zu wählen, wenn durch diesen ein einwandfreier Messstellenbetrieb gemäß dem Messstellenbetriebsgesetz gewährleistet wird. Optional können bei Letztverbrauchern mit einem Stromverbrauch bis einschließlich 6.000 kWh bzw. Anlagenbetreiber einer EEG- oder KWKG-Anlage mit einer installierten Leistung von 1 – 7 kW durch den Messstellenbetreiber mit einem intelligenten Messsystem ausgestattet werden.

Eine moderne Messeinrichtung ist ein digitaler Stromzähler, der den tatsächlichen Energiever-brauch sowie die tatsächliche Nutzungszeit widerspiegelt. Dieser verfügt über einen internen Da-tenspeicher, sodass der Nutzer seinen Energieverbrauchswert der letzten 24 Monate einsehen kann. Über ein Smart-Meter-Gateway kann eine moderne Messeinrichtung sicher in ein Kommuni-kationssystem eingebunden werden.

Ein intelligentes Messsystem ist eine moderne Messeinrichtung, die über einen Smart-Meter-Gateway zur Übertragung der gemessenen Daten an ein Kommunikationsnetz angebunden ist. Es erfasst nicht nur den Stromverbrauch eines Kunden ¼-stundenscharf, sondern speichert und ver-sendet diese Daten verschlüsselt an die berechtigten Marktpartner.

Intelligente Messsysteme werden allerdings erst verbaut, wenn diese am Markt verfügbar und vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zertifiziert sind.

  • Die Ablesung der Zählerstände erfolgt automatisch, sodass der Verbraucher diese nicht mehr selbst ablesen muss.
  • Der Verbraucher hat die Möglichkeit sich seinen Energieverbrauch in einem Online-Portal anzeigen zu lassen. So erkennt er schnell, wie sich Energiesparmaßnahmen bemerkbar ma-chen.
  • Durch den Einsatz von intelligenten Messsystemen trägt jeder Haushalt dazu bei, dass er-neuerbare Energien optimal genutzt werden können.

Von dem Messstellenbetriebsgesetz ist vorrangig die Sparte Strom betroffen. Für die Sparte Gas dürfen künftig nur Messeinrichtungen verbaut werden, die auch mit dem Smart-Meter-Gateway verbunden werden können. Die Sparten Wärme und Wasser werden im Messstellenbetriebsge-setz nicht erwähnt, können jedoch zur Datensammlung an das intelligente Messsystem angebun-den werden. Diese müssen jedoch auch kompatibel mit dem Smart-Meter-Gateway sein.

Ihr persönlicher Ansprechpartner

Christian Müller

Tel. 05222 808 - 0
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