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Stadtwerke Bad Salzuflen investieren rund 8 Mio. Euro

07.03.2019

Breit gefächerte Qualitätssicherung


Die Stadtwerke Bad Salzuflen werden das Geschäftsjahr 2018 erfolgreich abschließen. Nach aktueller Hochrechnung wird der Gewinn 2018 voraussichtlich 5,5 Mio. Euro betragen, der zu 100% an die Stadt Bad Salzuflen fließen wird. Für das laufende Geschäftsjahr sind Investitionsvorhaben in Höhe von rund 8 Mio. Euro geplant. Zudem bleiben die Strom-, Erdgas-, Wärme- und Trinkwasserpreise für Tarifkunden das ganze Jahr über stabil.

Zukunftssicherung des Bad Salzufler Trinkwassers
Das Bad Salzufler Trinkwasser hat eine ausgezeichnete Qualität. Es ist von Natur aus so gut, dass es weder aufwändig aufbereitet noch chemisch behandelt werden muss. Diese erstklassigen Grundwasservorkommen sind für die Stadtwerke Bad Salzuflen ein wertvoller Schatz. Sie betreiben auf den Gebieten der Trinkwassergewinnung und Qualitätssicherung viel Aufwand, um ihn zu bewahren.
„Trinkwasser ist eines der am besten untersuchten und überwachten Lebensmittel überhaupt“, betont Eduard Böger, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Bad Salzuflen.
Jährlich werden über 1.500 wasserchemische und mikrobiologische Untersuchungen des Bad Salzufler Trinkwassers von einem akkreditierten Labor durchgeführt. Dadurch wird Beschaffenheit des Wassers engmaschig kontrolliert. Ein weiterer maßgeblicher Schwerpunkt der Qualitätssicherung des Trinkwassers ist das vorausschauende Ressourcenmanagement. Die Wasserförderung ist streng gesetzlich geregelt. Die Wasserrechte sind immer befristet und müssen von Zeit zu Zeit in einem aufwändigen Verfahren neu beantragt werden. Auch bauliche Änderungen sind wegen der Genehmigungsverfahren mit entsprechend langem Vorlauf zu planen. „Nachhaltig Denken bedeutet für uns auch, dass wir uns mit Blick auf den Klimawandel für einen wachsenden Wasserbedarf an heißen Tagen wappnen müssen. Deshalb sind wir kontinuierlich und mit Nachdruck dabei, die Einrichtungen und Anlagen zur Trinkwassergewinnung instand zu halten bzw. zu erneuern“, informiert Böger. Für 2019 ist eine Investitionssumme von 1,3 Mio. Euro geplant.

Wärmeversorgung mit Perspektive
Für die Stadtwerke Bad Salzuflen ist Fernwärme seit vielen Jahren ein wichtiger Baustein, um den Klimaschutz lokal voranzutreiben und die CO2-Emissionen zu reduzieren. „Wir betreiben fünf hocheffiziente Blockheizkraftwerke mit einer Gesamtleistung von knapp 31 Millionen Kilowattstunden, die zum Teil sogar mit Klärgas oder Biogas betrieben werden. Knapp 14.000 Tonnen Kohlendioxid werden durch diese hocheffizienten Kraftpakete jährlich eingespart“, so Volker Stammer, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Salzuflen.
2019 wollen die Stadtwerke 1,6 Mio. Euro in die Anlagen und die Netzinfrastruktur investieren. Ein Großprojekt wird dabei die Generalüberholung des biogasbetriebenen Blockheizkraftwerks Lohfeld sein.
Auch die Weiterentwicklungsmöglichkeiten der Zukunftsenergie Fernwärme stehen bei den Stadtwerken auf der Agenda. Eine Machbarkeitsstudie soll zeigen, ob die Wärme der Solequellen zur ökologischen Wärmeerzeugung genutzt werden könnte.

MOBILES NETZWERK rückt nach – Dialog zum Kunden wird gesteigert
Die Stadtwerke Bad Salzuflen behaupten sich im hartumkämpften Energiemarkt überdurchschnittlich gut. Der Marktanteil liegt sowohl im Strom- als auch im Gasbereich bei etwa 85%. Nach erfolgreicher Eröffnung des NETZWERKs als neue Kommunikationsplattform, soll in diesem Jahr das „Mobile Netzwerk“ nachrücken, um die Präsenz in allen Ortsteilen zu steigern und den Kundenkontakt zu erhöhen. Damit stärken die Stadtwerke Bad Salzuflen ihre Wettbewerbsvorteile Sichtbarkeit, Persönlichkeit und Nähe, die seit jeher wesentlich zum Unternehmenserfolg beitragen.

Optimierung der Mobilitätsangebote
Die Stadtwerke sehen sich der Nachhaltigkeit verpflichtet – dies gilt nicht nur für die Energie- und Trinkwasserversorgung, sondern auch für die Mobilitätsdienstleistungen.
Der großzügige Ausbau der öffentlich zugänglichen Elektroladesäulen (aktuell 12 Säulen) sowie das E-Carsharing und der E-Bike-Verleih schließen diesen Nachhaltigkeitsgedanken ein. In Kürze wird ein zweiter Hybridbus im Stadtbusverkehr im Einsatz sein.
„Aktuell prüfen wir, ob zur Steigerung des Kundennutzens eine Verzahnung der bestehenden Mobilitätsangebote sinnvoll wäre. Am 19. Mai veranstalten die Stadtwerke einen Mobilitätstag in und um das NETZWERK herum. Hier sollen die Besucher u.a. die Möglichkeit bekommen, Anregungen zu geben und ihre Mobilitätsbedürfnisse mitzuteilen“, berichtet Stammer.
 
Finale Arbeiten im Parkhaus Zentrum bald abgeschlossen
Das Parkhaus Zentrum wurde 2018 kernsaniert. Zurzeit wird die Toilettenanlage gebaut, die voraussichtlich im Frühjahr in Betrieb genommen werden kann. Die finalen Markierungsarbeiten auf dem Dachdeck sind witterungsabhängig und werden bei milderen Temperaturen gestartet.

Großbaustelle Beetstraße
Der Landesbetrieb Straßenbau NRW wird eine Oberflächensanierung der Beetstraße vornehmen. In diesem Zuge erneuern die Stadtwerke Bad Salzuflen alle Strom, Gas und Wasserleitungen.
Das Großprojekt, das vermutlich zwei Jahre Bauzeit in Anspruch nehmen wird, erfolgt in Kooperation mit Straßen NRW und der Stadt Bad Salzuflen (Kanalarbeiten). Die Gesamtlänge der Trasse beträgt etwa 1.700 Meter und wird in fünf Bauabschnitten abgewickelt werden.
Der erste Bauabschnitt mit einer Länge von rund 300 Metern (Fußgängerbrücke Beetstraße bis Ecke Ahornstraße) wird  voraussichtlich im Herbst 2019 beginnen. Hierfür haben die Stadtwerke 150.000 Euro eingeplant. Für das gesamte Projekt rechnen die Stadtwerke mit einer Investitionssumme von 1,2 Mio. Euro.

Glasfaser wird kein neues Geschäftsfeld
In den kommenden Jahren geht man von einer hohen Breitbandnachfrage aus. Die Breitbandvernetzung trifft alle gesellschaftlichen Akteure, vom Privathaushalt über die Wirtschaft bis hin zur öffentlichen Verwaltung. Bereits im Jahr 2011 haben die Stadtwerke eine Potenzialanalyse durchgeführt, um zu prüfen, ob das Geschäftsfeld „Glasfaser“ wirtschaftlich interessant sein könnte. Seinerzeit wurde aufgrund der nicht unerheblichen Risiken mit hohen Investitionen und schlechter Refinanzierung ein Einstieg in dieses Geschäftsfeld zurückgestellt.
Ausgehend von den aktuell viel diskutierten Marktperspektiven bei der Errichtung von hoch performanten Telekommunikations-Strukturen, haben die Stadtwerke eine erneute Prüfung vornehmen lassen – mit dem Ergebnis, dass der Einstieg in das Breitbandgeschäft bei einem Investitionsbedarf von ca. 68 Mio. € mit kalkulierten Rücklaufzeiten des eingesetzten Kapitals von mindestens 25 Jahren für die Stadtwerke Bad Salzuflen kein wirtschaftliches Geschäftsfeld darstellt.


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