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Gute Werke für alle

Gemeinsam mit den Projektverantwortlichen in der Uferstraße und im Rathaus schaue ich voller Vorfreude auf die Veranstaltungen, die in der Festhalle künftig möglich werden. Die Freude ist umso größer, da ich weiß, wie wichtig dieses Gebäude schon einmal für Schötmar und ganz Bad Salzuflen war.

Mein größter Wunsch ist es, dass die Salzuflerinnen und Salzufler schon bald wieder von „ihrer Festhalle“ sprechen werden. Die Chancen, sie erneut zu einem lebendigen Treffpunkt für Jung und Alt werden zu lassen, sind so groß wie schon lange nicht mehr.

Dass den Stadtwerken Bad Salzuflen die Verantwortung übertragen wurde, die Adresse Uferstraße wiederzubeleben, erfüllt uns mit Stolz. Wir sind davon überzeugt, dass wir die Erwartungen erfüllen können und nach vielen Jahren der Unsicherheit und des Stillstands wieder für eine dauerhaft gute Infrastruktur sorgen werden.

Kulturschaffende, Vereine und Gäste werden in der Festhalle Schötmar beste Rahmenbedingungen für Veranstaltungen unterschiedlicher Größe vorfinden. Ebenso profitieren die Ratsfraktionen sowie die Mieterinnen und Mieter des angeschlossenen Freihafens von optimalen Voraussetzungen für kreatives und konzeptionelles Arbeiten.

Bei all den sichtbaren Vorzügen bleibt der größte Pluspunkt der neuen Festhalle Schötmar für das Auge jedoch verborgen: Sie wird wieder das, was sie immer sein sollte – ein Ort für alle Bürgerinnen und Bürger.

Möglich wurde das Projekt, weil es parteiübergreifend von der Politik getragen und von der Verwaltung aktiv unterstützt wird. Wir als Stadtwerke Bad Salzuflen haben die Umsetzung der Baumaßnahme übernommen sowie die anschließende Bewirtschaftung – für uns eine Erweiterung unseres bestehenden Versorgungsauftrags, die wir gern übernehmen.

Festhalle und Versorgung – wie passt das zusammen?

Den Begriff „Versorgung“ fassen wir in Bad Salzuflen schon lange nicht mehr so eng, wie es vielleicht früher üblich war. Versorgung bedeutet für uns nicht nur, dass Strom aus der Steckdose kommt oder Trinkwasser aus dem Hahn fließt. Versorgung bedeutet auch, dass eine Stadt funktioniert – im Alltag ebenso wie bei besonderen Anlässen: dass Menschen mobil sind, dass Freizeitangebote bestehen, dass Kinder frühzeitig das Schwimmen erlernen können und dass es Orte gibt, an denen sich eine Stadt begegnen kann.

Aus diesem Verständnis heraus hat sich unser Tätigkeitsspektrum in den vergangenen Jahren kontinuierlich erweitert. Stadtbus, Bäder, E-Mobilität und Parken in Bad Salzuflen – all das zählt neben der klassischen Versorgung mit Energie, Wärme und Trinkwasser längst zu unserem Verantwortungsbereich. Ein Blick über den Tellerrand zeigt: Das ist längst nicht in jeder Stadt und in jeder Kommune so.

Nun kommt also die Festhalle hinzu. Und nach meiner Auffassung ist das nur konsequent. Denn so, wie wir die Netzinfrastruktur für unsere klassischen Stadtwerke-Produkte kontinuierlich warten, ausbauen und modernisieren, kümmern wir uns nun auch um einen Teil der Infrastruktur, die für das gesellschaftliche Leben in der Stadt wichtig ist.

Als Ort für Kultur, Begegnung, Austausch und gemeinsame Erlebnisse ist die wiederbelebte Festhalle Schötmar somit auch ein wichtiger Baustein für die Daseinsvorsorge in Bad Salzuflen.

Selbstverständlich können wir nicht alle Aufgaben übernehmen. Doch dort, wo unsere Expertise, unser Know-how und unser Engagement zur Daseinsvorsorge beitragen können, prüfen wir gemeinsam mit der Stadtverwaltung unsere Möglichkeiten und Ressourcen. Wichtig bleibt dabei immer, dass unsere Preise für Energie, Wärme und Trinkwasser fair und absolut wettbewerbsfähig bleiben.

Oft bleibt es unbemerkt: Kommunen mit starken Stadtwerken haben klare Vorteile. Bürgerinnen und Bürger profitieren nicht nur von einer sicheren Versorgung und bezahlbaren Tarifen, sondern auch von einer intakten städtischen Infrastruktur. Diese Stärke entsteht nicht zufällig und auch nicht über Nacht. Sie wächst über Jahre hinweg aus Verantwortung, Erfahrung und dem gemeinsamen Willen, eine Stadt lebenswert zu gestalten.

In Bad Salzuflen können sich die Menschen darauf verlassen, dass Politik, Verwaltung und Stadtwerke dabei an einem Strang ziehen. Eines der zahlreichen Ergebnisse dieses konstruktiven Miteinanders können wir am 26. April gemeinsam erleben. Ich freue mich darauf.